Öl auf Leinwand, 26 × 26 cm
signiert unten rechts: „Kisling“
Herkunft:
– Christie’s-Auktion, 20th Century Art, London South Kensington, 3. Juli 1998, Los 36
– Privatsammlung, Polen
Ausgestellt:
– „Kisling. Der Glanz von Montparnasse“, Villa la Fleur, Konstancin-Jeziorna, 21. September 2024 – 30. März 2025
Abgebildet in:
– Jean Kisling, „Kisling 1891–1953“, Bd. I, Turin 1971, Abb. S. 224.
– Artur Winiarski, „Kisling. Der Glanz von Montparnasse“, Ausstellungskatalog, Warschau 2024, Kat.-Nr. 132, S. 260.
„[.. .] Kislings Malerei pulsiert vor einer elementaren, ehrlichen, sinnlich-freudigen und überaus schönen Lebensliebe – das ist das ideelle Leitmotiv seines künstlerischen Schaffens, denn dies ist das vorherrschende Merkmal seines Gefühlstemperaments. So verhält er sich also auch generell gegenüber der ihn umgebenden Realität. Gemäß dem Sprichwort von Buffon definiert dies jedoch noch nicht Kislings Individualität, denn das Betrachten der Welt durch das Regenbogenprisma einer kaleidoskopischen Lebensfreude ist so alt wie die Welt selbst und so verbreitet wie die millionenstarke Menschheit. Erst der Pinsel, die Palette und die Leinwand geben Kisling also die Möglichkeit, sich durch sein eigenes kreatives „Ich“ zu profilieren.“ Z. St. Klingsland, „Kisling“, in: „Wiadomości Literackie“, 1935, Nr. 38, S. 8.
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