Öl, Tafel, 65 × 54 cm
signiert l. d.: "Muter"
"Mela Muter hat durch die bewussteste Behauptung ihrer eigenen Persönlichkeit, die man sich vorstellen kann, einen großartigen Beitrag zur polnischen Malerei geleistet "[...] Sie war vor allem eine jener starken Persönlichkeiten, eine der hervorragendsten Entdeckerinnen der nationalen Kunst. Diesem Umstand allein verdankt sie es, dass sie zur 'École de Paris' gezählt wird. Dank Frankreich wurde sie gleichzeitig eine herausragende Vertreterin der 'Art vivant' und eine große polnische Malerin [...].
A. Salmon, "Le peinture de Mela Muter", "Pologne Litt&aire" 1933, Nr. 87, S. 5 (aus dem Französischen übersetzt von B. Nawrocki)
Für Mela Muter waren sowohl die Landschaften des Rhônetals als auch Villeneuve-lès-Avignon oder Avignon selbst eine unbestreitbare Quelle der Inspiration. Der Blick auf die Gebäude der Stadt von den nahe gelegenen Hügeln aus sowie die malerischen Straßen und Monumente tauchen immer wieder in den Bildern der Künstlerin auf, die in satte Farben getaucht sind. Die in warmes Sonnenlicht getauchten Mauern der Festung Saint-Andreas aus dem 14. Jahrhundert in Villeneuve-lès- Avignon sind oft ein dominierendes Motiv in Melanias Landschaften. Der Künstler hat auch andere charakteristische Sehenswürdigkeiten von Avignon verewigt, allen voran die Kirchen, wie das in der Auktion angebotene Gemälde "Blick auf den Petersdom in Avignon" zeigt.
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