Eine sehr seltene originale Farblithographie auf Arches-Papier,
Maße: 48 x 66 cm klares Passepartout, gerahmt in einem Rahmen mit den Maßen: 80 x 60 cm,
Auflage limitiert auf 145 Exemplare,
Exemplar Nummer 62, von Hand nummeriert, vom Autor signiert l.d,
Trockensiegel von Salvador Dali v.l.n.r.,
Herausgeber: Atelier Latour Paris.
Referenzen: Katalog Raisonne Ralf Michler und Lutz Lopsinger S. 146 Nr. 1356
"La chiamò Dulcinea del Toboso" (Er nannte sie Dulcinea von Toboso) von Salvador Dali, 1964, ist ein Werk, das zu einer größeren Serie von Illustrationen gehört, die Dalí für die 1965 erschienene italienische Ausgabe von Miguel de Cervantes' Don Quijote schuf. Dalí war fasziniert von der Figur des Don Quijote und seiner surrealistischen Herangehensweise an die Realität, in der sich die Fantasie mit der realen Welt vermischt.
Dulcinea von Toboso spielt eine zentrale Rolle in der Handlung von Don Quijote, obwohl sie im Roman nie direkt auftaucht. Sie ist die idealisierte Dame im Herzen des irren Ritters, die in Wirklichkeit eine einfache Bäuerin namens Aldonza Lorenzo ist. Don Quijote entwirft in seiner Vorstellung ein poetisches Idealbild von ihr und nennt sie Dulcinea del Toboso, ein Name, der einer Prinzessin und einer großen Dame entsprechen würde.
Optisch ist das Werk La chiamò Dulcinea del Toboso" ein typisches Beispiel für Dalis reifen Stil. Deformierte Formen, weiche Linien, ungewöhnliche Proportionen. Dali kombinierte in seinen Werken oft phantastische Elemente mit Motiven aus der spanischen Tradition, wie zum Beispiel die Landschaften Kataloniens, die oft an Landschaften aus La Mancha erinnern.
Das Werk zeigt wohl den Dualismus zwischen Realität und Fantasie. Auf der einen Seite haben wir eine einfache Bäuerin (Aldonza) und auf der anderen Seite eine idealisierte Dame (Dulcinea). Dalí hat dieses Thema in seinem Werk oft aufgegriffen und verborgene, traumhafte Welten unter der Oberfläche der Realität dargestellt.



