Aquarell, Papier auf Karton; 50 x 70 cm
Signiert v.l.n.r.: FTurek | 6836
Rückseitig gedruckter Aufkleber der Kazimierz Wojciechowski Art Gallery, Kraków, św. Jana 3, 1937, mit handschriftlicher Beschreibung des Werks
Franciszek TUREK
1882 Kraków - 1947 Kraków
Er studierte Malerei bei J. Mehoffer, J. Unierzyski, L. Wyczółkowski und S. Wyspiański an der Akademie der Schönen Künste in Krakau in den Jahren 1902 - 1907. Starken Einflüssen der Maler des jungen Polens ausgesetzt, blieb der Künstler seinen eigenen Annahmen treu, nach denen er Bilder schuf, die gewissenhafte Studien der Realität waren. Er war ganz und gar ein realistischer Maler mit einer ausgezeichneten Werkstattausbildung. Er malte hauptsächlich Ansichten von Krakau, Kircheninterieurs, Marktplätzen und Festungsanlagen. Wenn er in diesen Kompositionen historische Themen aufgriff, achtete er auf eine zuverlässige Rekonstruktion alter Ansichten von Krakau. Er interessierte sich für die historische Architektur Krakaus. Seine bevorzugte Maltechnik war das Aquarell. Er stellte seine Werke in der Krakauer und Lemberger Gesellschaft der Freunde der schönen Künste sowie in der Warschauer Gesellschaft zur Förderung der schönen Künste aus. Im Jahr 1925 fand in Lemberg eine Einzelausstellung seiner Werke statt. Im Jahr 1948 fand im Historischen Museum der Stadt Krakau eine posthume Ausstellung des Künstlers statt. Eine monografische Ausstellung wurde 2001 im Jüdischen Kulturzentrum organisiert.





