Maße: 35 x 16 x 10 cm
signiert, beschriftet und nummeriert nach: „Lambert Rucki 2/8“ sowie mit dem Stempel der Gießerei Valsuani
Posthumer Abguss, angefertigt in der ersten Hälfte der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts oder nach 1981. In Frankreich wurden damals das Recht auf die Reproduktion von Skulpturen sowie die Nummerierung 1–8/8 und EA/I–IV eingeführt.
Auflage: 2/8
Herkunft
Privatsammlung, Paris
Privatsammlung, Polen
Biografie
Weltberühmter Designer, Maler und Bildhauer polnischer Herkunft. 1911 schloss er sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau ab. Er ließ sich dauerhaft in Paris nieder. In den ersten Jahren seines Aufenthalts in Frankreich teilte er sich ein Atelier mit Modigliani und war mit M. Kisling und E. Soutine befreundet. In den 1930er Jahren war er neben u. a. Le Corbusier Mitglied der Vereinigung moderner Künstler (UAM). In der zweiten Hälfte der 1930er Jahre schuf er mehrere Dutzend Masken und eine Serie von Skulpturen, die von der ländlichen Folklore inspiriert waren („Mondgestalt“, „Störche“, „Vogelscheuche“). Er beschäftigte sich auch mit sakraler Kunst und schuf unter anderem den Kreuzweg für die St.-Teresa-Kirche in Boulogne. „Den vereinfachten, schlanken Silhouetten fehlt es nicht an der Melancholie und Nachdenklichkeit polnischer Volksheiligen.“ – Joanna Sitkowska-Bayle





