Maße: 100 x 70 cm
signiert unten rechts: „A. Mleczkowska“
auf der Rückseite signiert, datiert und beschriftet: „Agata Mleczkowska | ‚Krakau‘ | aus der Serie ‚Madonnen‘ | 2026“
Biografie
Künstlerin und Wissenschaftlerin, deren Schaffen sich an der Schnittstelle zweier scheinbar weit voneinander entfernter Welten befindet: Kunst und Wissenschaft. Sie verbindet ihre künstlerische Ausbildung, die sie an der Akademie der Bildenden Künste in Łódź im Aufbaustudium im Fach Malerei und Zeichnung erworben hat, mit einem Doktorat in Chemie an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Krakau. Ihr künstlerischer Weg entspringt der Überzeugung, dass die Wissenschaft, obwohl präzise und objektiv, nicht in der Lage ist, alle Aspekte menschlicher Emotionen und Erfahrungen zu erfassen. Gerade die Kunst ermöglicht es ihr, das Unausgesprochene in visuelle Formen zu übersetzen. In ihren Werken verbindet sie wissenschaftliche Präzision mit intuitivem Ausdruck und bedient sich dabei der Geometrie, einer klaren Raumaufteilung und einer durchdachten Farbharmonie. Ihre Bilder sind eine Ebene, auf der das Verständnis der Struktur der Materie auf den Versuch trifft, schwer fassbare Emotionen einzufangen, insbesondere jene, die mit der Weiblichkeit verbunden sind. Sie lässt sich sowohl von chemischen Prozessen als auch von der Dynamik menschlicher Gefühle inspirieren. Jedes ihrer Werke ist ein Experiment, in dem sich geometrische Ordnung und malerische Intuition miteinander verflechten und so einen neuen Raum der Reflexion schaffen.





