Ein sehr seltenes, vermutlich bislang noch nicht beschriebenes Exemplar.
Ein Sechs-Krajcar-Stück von Sylvester Friedrich, geprägt mit der traditionellen Stempelmethode anstelle der für diese Münzen typischen Walzenprägung.
Die Münze weist keine charakteristischen Prägezeichen auf (Wölbung des Münzrings, Prägelinien im Hintergrund usw.) und zeigt zudem eine doppelte Prägung von Teilen der Inschriften auf nur einer Seite der Münze, was bei der Walzprägung nicht möglich ist. Auch die Achse der Münze ist für die Walztechnik untypisch (Drehung um ca. 45 Grad nach links).
Es handelt sich um den ersten Ausgabejahrgang der Münzen des Fürsten von Oleśnica. In der polnischen Münzprägung sind Fälle bekannt, in denen die Münzstätten vor der Aufnahme der Produktion mittels einer Walzmaschine, die die Anfertigung einer Reihe von Stempeln erfordert, die Münzen nach der traditionellen Methode prägten, um unter anderem den Entwurf zu überprüfen.
Die Punzen der Schriftzüge oder Zeichnungen sowie die Anordnung entsprechen den mit der Walzmaschine geprägten Ausgaben.
Wunderschöner Oberflächenglanz, leichter Kratzer am Rand (aufgrund eines Blechfehlers). Ein Prägeexemplar, lediglich mit leichten Prägefehlern.





