35,0 x 30,0 cm - Öl, Leinwand
signiert l.d.: SROKA 1986
rückseitig Signatur auf dem oberen Streifen des Keilrahmens: JACEK SROKA | [Adresse des Künstlers], l.g. Aufkleber der Galerie David Anderson und im Mittelgrund Aufkleber der Galerie Stuart Levy.
♣ Auf den Auktionspreis wird zusätzlich zu den sonstigen Kosten eine Gebühr erhoben, die sich aus dem Recht des Künstlers und seiner Erben auf Vergütung gemäß dem Gesetz vom 4. Februar 1994 - über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (droit de suite) - ergibt.
Jacek Sroka studierte 1976-81 an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau und unterrichtete bis 1989 an der dortigen Fakultät für Grafik. Er arbeitet parallel zur Malerei und Druckgrafik in Metalltechniken, meist in Farbe. Als einer der wenigen Künstler aus Krakau trägt er seit den 1980er Jahren zum Bild der neoexpressionistischen Strömung in Polen bei. Er malt in einer für ihn charakteristischen vereinfachten Art und Weise, wobei er Farben und Formen scharf definiert und sie oft bis zu einer karikierenden Darstellung von Figuren und Situationen übertreibt. Er scheut nicht vor Sarkasmus oder gar Spott zurück, wie in Werken mit politischen, antikommunistischen Untertönen. Seine Gemälde zeichnen sich durch eine Vielzahl von räumlichen Ansätzen aus. Besonders bemerkenswert ist die vom Künstler häufig angewandte Technik der Vervielfältigung der Realität innerhalb einer einzigen Komposition, die darin besteht, ein Bild in ein Bild einzuschreiben. Weitere charakteristische Merkmale von Srokas Gemälden sind die Vervielfältigung von Figuren oder das Überziehen der gesamten Bildfläche mit einem "Raster" aus vervielfältigten, kleinen Elementen.
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