151 x 100 cm – Öl auf Leinwand
signiert unten rechts: Jack
signiert auf der Rückseite an der oberen Leiste des Keilrahmens: W. JACKIEWICZ CORPO XVII/81 | CIAŁO XVII/81
Herkunft: Privatsammlung, Mailand.
Das Gemälde wurde unter anderem ausgestellt, erwähnt und reproduziert in: Ausgestellt und reproduziert:
– Jackiewicz. Danzig – Mailand – Warschau (Ausstellungskatalog), Galerie des Auktionshauses Agra-Art, Warschau, 19. Juli
– 31. August 2024, Kat. 16, S. 41, Farbabbildung.
♣ Folgerecht: ♣ Zum Kaufpreis kommt zusätzlich eine Gebühr hinzu, die sich aus dem Recht des Urhebers und seiner Erben auf eine Vergütung gemäß dem Gesetz vom 4. Februar 1994 über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Droit de suite) ergibt.
Władysław Jackiewicz (Podbrodzie in der Region Vilnius, 17. Februar 1924 – Danzig, 30. März 2016) studierte an der Fakultät für Malerei der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Danzig (mit Sitz in Sopot). Sein Diplom erhielt er 1952 im Atelier von Prof. Artur Nacht-Samborski. In den Jahren 1959–1981 war er an seiner Alma Mater tätig und durchlief dabei alle Stufen der akademischen Laufbahn vom Assistenten bis zum Professor. Von 1969 bis 1981 war er Rektor. Er war Mitglied und aktiver Funktionär des ZPAP und nach dessen Auflösung des Verbandes der polnischen Maler und Grafiker, in dem er von 1985 bis 1989 das Amt des Vorsitzenden innehatte. Von 1986 bis 1990 war er Mitglied des Nationalen Kulturrats. Er erhielt zahlreiche Preise und staatliche Auszeichnungen. Er hatte mehrere Dutzend Einzelausstellungen im In- und Ausland und nahm an zahlreichen Gemeinschaftsausstellungen teil, u. a. an der Ausstellung für junge bildende Kunst im Arsenal, Warschau 1955, sowie an den folgenden Ausgaben der Landesweiten Ausstellung für junge Malerei, Bildhauerei und Grafik in Sopot in den Jahren 1957, 1958, 1959, am IV. Symposium „Złote Grono“ in Zielona Góra 1969 (Grand Prix) sowie an der XLIII. Kunstbiennale in Venedig 1988. In den 1950er Jahren widmete er sich einer Malerei, die in der Tradition der Farbkunst verwurzelt war. Ab 1973 schuf er einen Malzyklus mit dem Titel „Ciało“ („Körper“), in dem er das Thema des Aktes auf unzählige Weisen weiterentwickelte. Er rahmte die Figuren so ein, dass im Bildfeld nur der Torso übrig blieb, meist ohne anatomische Details. Er malte helle, synthetische Silhouetten und nutzte dabei den Effekt, dass der Farbgrund durch eine dünne Lasurschicht hindurchschimmert.