Maße: 43 x 54,5 cm
signiert und datiert unten links: „ARTYMOWSKI 56“
auf der Rückseite ein Aufkleber des Zentralbüros für Kunstausstellungen [Zachęta] in Warschau sowie Aufkleber mit einer Beschreibung des Werks
Herkunft
Privatsammlung, Polen
DESA Unicum, 2013
Privatsammlung, Polen
Ausgestellt
VII. Ausstellung des Warschauer Bezirks des ZPAP, Galerie Zachęta, Warschau, 5.09.–2.10.1956
Literatur
VII. Ausstellung des Warschauer Bezirks des ZPAP, Ausstellungskatalog, Galerie Zachęta, Warschau 1956, Kat.-Nr. 5, S. 3 (Verzeichnis)
Roman Artymowski. Ausgewählte Werke, hrsg. von Elżbieta Żuk, Warschau 1998, Kat.-Nr. 17, S. 32 (Verzeichnis)
Biografie
Während der Besatzungszeit war er mit dem Untergrundtheater von Tadeusz Kantor verbunden. In dieser Zeit interessierte er sich für Lyrik – er war Mitglied der Krakauer Dichtergruppe „Inaczej“. 1945 nahm er sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau auf. Zu seinen Lehrern zählten unter anderem Eugeniusz Eibisch und Andrzej Jurkiewicz. Sein Debüt gab er im Oktober 1949. In den Jahren 1953–1956 wirkte er an der Ausführung der Polychromie der wiederaufgebauten Bürgerhäuser am Alten Markt und in der Altstadt von Warschau mit. 1958 unternahm er seine erste Reise in den Nahen Osten. 1959 hatte er in der Galerie „Krzywe Koło“ seine erste Einzelausstellung, auf der er Werke zeigte, die unter dem Einfluss seiner Italienreise entstanden waren. Im selben Jahr besuchte er Bagdad und organisierte dort eine Ausstellung polnischer zeitgenössischer Kunst. In den Jahren 1959–1960 lehrte er künstlerische Grafik und Drucktechnik an den Kunsthochschulen in Bagdad. Nach seiner Rückkehr nach Polen leitete er an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste (PWSSP) in Łódź das Atelier für Malerei und Zeichnung an der Fakultät für Textildesign. 1982 erhielt er eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau und war von 1983 bis 1984 Rektor dieser Hochschule. Die größte Inspiration für den Künstler war die Wüstenlandschaft des Irak. Das Ergebnis seiner Reise in den Nahen Osten waren in Farbe und Textur raffinierte Gemälde, Aquarelle und Grafiken.





