Format: 100x70cm,Aquarell/Gouache, links signiert aus der Serie Koszaliński Pejzaż Zielony (Grüne Landschaft von Koszalin)
Kazimierz "Kachu" Ostrowski lebte ab 1920 in Poznań und ab 1934 in Gdynia. Während des Krieges war er Gefangener im Konzentrationslager Stutthof. 1945 trat er in die Staatliche Hochschule für Bildende Kunst in Sopot ein, wo er bei Janusz Strzałecki, Artur Nacht-Samborski und Jacek Żuławski Malerei studierte. Zwischen 1949 und 1950 hielt er sich mit einem Stipendium der französischen Regierung in Paris auf. Er besuchte das Atelier von Fernand Léger. Nach seiner Rückkehr nach Polen widmete er sich der Malerei, dem Zeichnen, der Textilgestaltung, der Wandmalerei und der Glasmalerei. Er schuf unter anderem polychrome Fassaden für die wiederaufgebauten Stadthäuser der Altstadt in Gdańsk und Poznań. Zwischen 1964 und 1987 war er als Lehrer an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Danzig tätig. Ostrowskis Malerei verdankt viel seinen Kontakten mit der Kunst von Léger und anderen Vertretern der Avantgarde des 20. Der Künstler schafft Kompositionen aus vereinfachten, geometrischen Elementen, die sich durch reiche Farben und Dekorativität auszeichnen. Er griff häufig maritime oder arbeitsbezogene Themen auf und schuf figürliche Kompositionen in der Art von Panneaux. Er nahm wiederholt an Übersichtsausstellungen teil, u. a. an der Dritten und Vierten Nationalen Kunstausstellung 1953 und 1954, an der II. und III. Ausstellung Moderner Kunst 1957 und 1959 in Warschau, an der Ausstellung der Malerei zum fünfzehnten Jahrestag der Volksrepublik Polen im Nationalmuseum in Warschau 1961, an den Festivals der zeitgenössischen polnischen Malerei in Stettin 1962, 1966, 1968, 1970, 1972 und 1982. 1988 wurde er mit dem renommierten Jan-Cybis-Preis ausgezeichnet.



