signiert, datiert und beschriftet auf der Rückseite: PS-34 [? oder 31 in recto] / 65 x 65 / KAJETAN SOSNOWSKI / polymers /1971 / WARSZAWA ŚWIERCZEWSKIEGO 95 m 7A / [Signatur des Künstlers] und ein gedruckter Papieraufkleber: GALLERIA LP 220 [...] / 10121 TORINO [...] mit Autor, Entstehungsdatum, Technik der Ausführung, Abmessungen und internen Nummern.
AUSGESTELLT:
- Kajetan Sosnowski, Roman Opałka, Jerzy Rosołowicz, Gruppenausstellung, Galleria "LP220", Turin, 1971.
Die 1960er Jahre könnten in Kajetan Sosnowskis Schaffen als fortgeschrittene Studien in Chemie, Physik oder Optik betrachtet werden. Ab 1965 schuf der Maler eine Serie von "Blank Paintings" - einfarbige Gemälde, auf die Farbe aufgetragen und mit den Fingern verrieben wird. Seit 1965 schafft er eine Serie von "Polyptychen", in denen er Leinwände mit unterschiedlichen Intensitäten von Komplementärfarben nebeneinander stellt und sich gleichzeitig mit Lichtphänomenen auseinandersetzt. Von dort ist es nur noch ein Schritt zu den chemischen Gemälden "Metalepseis", ab 1972 entstandene Werke, die mit Kobaltoxid beschichtet wurden. Diese Leinwände reagieren auf Witterungseinflüsse wie Feuchtigkeit, indem sie ihre Farbeigenschaften verändern.



