Öl, Leinwand, 150 x 100 cm (gerahmt 190 x 140 cm), signiert p.d.: 'Pawłowski | 25'
"In der Gemäldeserie 'Deformationen' versuche ich, die Spannung zwischen Materie und Geist, Körperlichkeit und Metaphysik einzufangen. Für mich ist jede Komposition ein Moment der Verwandlung - ein Prozess der Entstehung, des Zerfalls oder der Transformation, der auf der Leinwand festgehalten wird. Ich baue Formen wie organische Skulpturen und balanciere zwischen Chaos und Ordnung. Ich bediene mich der Sprache des barocken Surrealismus: dramatisches Licht, tiefe Schatten, intensive Bewegung und ein Reichtum an Formen. Ich interessiere mich für eine Figur, die gleichzeitig einer Marmorskulptur und einem lebendigen Gewebe ähnelt - Materie, die zwischen Beständigkeit und Zerbrechlichkeit pulsiert. Ich bin daran interessiert, dass der Betrachter mit etwas fast Greifbarem und gleichzeitig Symbolischem und Ungreifbarem in Berührung kommt. Material, Licht und Stoff werden zu Bedeutungsträgern - eine Metapher für Geschichte, Erinnerung und geistige Spannungen. Die Figuren, die erscheinen, sind keine Porträts, sondern Archetypen, die die Kräfte und Ideen verkörpern, die die menschliche Erfahrung prägen. Die Serie erzählt die Geschichte eines Menschen, der zwischen den Welten schwebt, in einem Moment, in dem die Form gerade erst entsteht und die Bedeutung offen bleibt."
Daniel Pawłowski



