Maße: 100 x 69 cm
signiert und datiert unter 'W | Bartoszewicz | 19 III 31'.
auf der Rückseite ein kaum lesbarer runder Zollstempel (?) und eine Spur eines nicht erhaltenen Aufklebers, auf dem Malereibaum ein Papierausstellungsaufkleber der New Burlington Gallery in London, ein Papieraufkleber des Herstellers von Malereizubehör James Bourlet & Sons aus London und kaum lesbare Notizen
Herkunft
aus der Sammlung der Künstlerin
Sammlung von Wladyslawa Peik (1902-1981), Poznan (direkt von der Künstlerin, ab 10. Juli 1952)
Sammlung von Pfarrer Marian Peik (1909-1991), St. Martinskirche, Poznań
Sammlung der Erben von Pfarrer Marian Peik, Polen
Ausgestellt
Im Kreis der Pruszkowiaks. Bolesław Cybis und Freunde, DESA Unicum in Warschau, 5-24 August 2024
Maler aus dem Umkreis von Tadeusz Pruszkowski. St.-Lukas-Bruderschaft, Warschauer Schule, Loge der Freien Maler, Vierte Gruppe, Nationalmuseum in Warschau, September-Oktober 1978
Ausstellung von Werken von Włodzimierz Bartoszewicz, Zentrales Büro für Kunstausstellungen, Städtische Galerie Arsenal, Poznań, Juli-August 1958
Ausstellung polnischer Kunst, Künstlervereinigung "Blok", New Burlington Gallery, London, 26. Mai - 17. Juni 1939
Polen Konstutällningen. Föreningarna "Blok" och "Ład", Liljevalchs Konsthall, Stockholm, 24. März - 16. April 1939
Gruppenausstellung von Włodzimierz Bartoszewicz, Towarzystwo Zachęty Sztuk Pięknych in Warschau, 10. Oktober - 5. November 1936
Confrèrie de St. Luc, École de Varsovie. Exposition des tableaux de jeunes peintres polonais, Musée Rath in Genf, 1931
Große Frühjahrsausstellung, Gesellschaft zur Förderung der schönen Künste in Warschau, 9. Mai - 11. Juni 1931
Literatur
Im Kreis der Pruszkowiaks. Bolesław Cybis und Freunde, Ausstellungskatalog, hrsg. Michał Szarek, DESA Unicum in Warschau, Warschau 2024, S. 229 (Abb.), Kat. Nr. 68
Michał Szarek, Religiöse Themen in der Malerei der Pruszkowiaks, oder Künstler aus dem Kreis von Tadeusz Pruszkowski. Tradition und Modernität, "Sacrum et Decorum" 2023, Bd. 16, S. 50-52 (erwähnt), S. 51 (Abb. 18)
Włodzimierz Bartoszewicz, Buda na Powiślu, Warschau 1983, S. 169-170, 254 (erwähnt), il. 35
Maler aus dem Umkreis von Tadeusz Pruszkowski. Bractwo św. Łukasza, Szkoła Warszawska, Loża Wolnomalarska, Grupa Czwarta, Ausstellungskatalog, Hrsg. Jerzy Zanoziński, Nationalmuseum in Warschau, Warschau 1978, S. 38, Kat. Nr. 201
Ausstellung der Werke von Włodzimierz Bartoszewicz, Ausstellungskatalog, Zentrales Büro für Kunstausstellungen in Poznań, Städtische Galerie Arsenal, Poznań 1958, S. 11, Kat.-Nr. 1
Ausstellung polnischer Kunst, Künstlervereinigung "Blok", Ausstellungskatalog, New Burlington Gallery in London, London 1939, S. 26 (Abb.), Kat. Nr. 9 (als "The Crucifixion")
Polen Konstutställningen. Föreningarna "Blok" och "Ład", Ausstellungskatalog, Liljevalchs Konsthall in Stockholm, Stockholm 1939, S. 10, Kat. Nr. 12 (als "Korsfästelsen" [Die Kreuzigung])
Bericht des Komitees der Gesellschaft zur Förderung der schönen Künste in Warschau für das Jahr 1936, Warschau 1937, S. 36
Führer 116. Gruppenausstellung von Włodzimierz Bartoszewicz, Gesellschaft zur Förderung der Schönen Künste in Warschau, Warschau 1936, S. 7, Kat. Nr. 97
Bericht des Ausschusses der Gesellschaft zur Förderung der Schönen Künste in Warschau für das Jahr 1931, Warschau 1932, S. 18
"Schöne Künste" 1931, R. 7, S. 233 (Abb.)
"Die Christliche Kunst" 1931, il. (?)
W. Matthey-Claudet, "La Tribune de Genève" 1931 (erwähnt?).
Confrèrie de St. Luc, École de Varsovie. Exposition des tableaux de jeunes peintres polonais, Ausstellungskatalog, Musée Rath in Genf, Genève 1931, S. 25 (Abb. II), Kat. Nr. 47 (als "Sous la croix")
Nela Samotyhowa, "Große Frühjahrsausstellung" bei T. Z. S. P., "Zeitgenössische Frau" 1931, Nr. 22, S. 15 (erwähnt als "Unter dem Kreuz")
Die Große Frühjahrsausstellung. Guidebook 64, Gesellschaft zur Förderung der schönen Künste in Warschau, Warschau 1931, S. 37 (Abb.), Kat. Nr. 33
Biogramm
1923 schloss er die juristische Fakultät der Universität Poznań ab und begann im selben Jahr sein Studium an der Warschauer Hochschule für Bildende Künste. Er studierte Malerei im Atelier von Tadeusz Pruszkowski und Grafik bei Władysław Skoczylas und Edmund Bartłomiejczyk. Er war Mitbegründer und Vorsitzender der 1929 gegründeten vierzehnköpfigen Gruppe "Warschauer Schule", zu der unter anderem Eugeniusz Arct, Teresa Roszkowska, Michał Bylina, Wacław Palessa, Jadwiga Przeradzka und die Brüder Menasze und Efraim Seidenbeutl gehörten. Die erste Ausstellung der "Warschauer Schule" fand 1930 in der Warschauer Zachęta statt, und später nahm er an allen Ausstellungen der Gruppe im In- und Ausland teil. Er stellte auch in den Salons von Zacheta, IPS und ZAP Block aus und nahm 1936 an einer Ausstellung in Berlin teil. Er war Mitbegründer der Vereinigung "Ars Christiana". Nach dem Zweiten Weltkrieg organisierte er das kulturelle Leben in Kielce und initiierte die Gründung einer Reihe von Kultureinrichtungen. Im Jahr 1948 ließ er sich in Poznań nieder. Er beschäftigte sich mit Staffelei- und Wandmalerei (polychrome Gemälde von Kirchen in Großpolen und dem Alten Markt in Poznań), Zeichnen und Buchillustrationen. Er ist Autor eines Buches über die Künstler der Warschauer Akademie der Schönen Künste, "Buda na Powiślu" (veröffentlicht 1966).





