Landschaft im Tatra-Gebirge - BLICK AUF KOSZISTA UND WOŁOSZYN, 1926 Öl, Leinwand; 56 x 96 cm Signiert p.d.: Sylw. Saski | 1926. Ausrufpreis 3500 Schätzung 4500 - 5000 Sylveriusz SASKI 1863 Notthingham - 1954 Zakopane Maler des Tatragebirges. Er kehrte 1871 mit seinem Vater aus der Emigration nach Polen zurück und sie ließen sich in Krakau nieder. Dort studierte er Malerei und Bildhauerei, u.a. bei Władysław Łuszczkiewicz an der Hochschule für Bildende Künste ab 1884. 1888 erhielt er eine Silbermedaille für seine schulischen Leistungen und den zweiten Preis der Gesellschaft der Freunde der Bildenden Künste für seine Bildhauerei. Preis der Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste für seine Bildhauerei. 1890 setzte er sein Studium an der Münchner Akademie bei Otto Seitz fort. Nach seiner Rückkehr studierte er an der Abteilung für Komposition bei Jan Matejko. Er schloss sein Studium mit einer Goldmedaille für sein Gemälde "Landsknechte" ab. Nach anfänglichen Erfolgen während des Studiums erfreute er sich weiterhin großer Beliebtheit und malte Genreszenen aus der Podhale-Region, Tatra-Landschaften, Porträts von Bergbewohnern in farbenfrohen Trachten und traditionell eingerichteten Häusern sowie religiöse Szenen. Er lebte in Krakau und Zakopane in seiner Villa in Toporowa Cyrhla. Er stellte häufig aus: 1890-1908 in der Gesellschaft der Freunde der Schönen Künste in Krakau, wo 1929 eine Gruppenausstellung seiner Werke organisiert wurde; 1895-98 und später 1923-1930 in der Gesellschaft zur Förderung der Schönen Künste in Warschau. 1922-1935 stellte er weiterhin in der Gesellschaft der Freunde der Schönen Künste in Krakau aus. Während des Zweiten Weltkriegs ließ er sich dauerhaft in Cyrhla nieder. Heute befinden sich seine Werke unter anderem in den Sammlungen der Nationalmuseen von Krakau und Warschau, im Historischen Museum der Stadt Krakau und im Tatra-Museum.