Pjotr Kropotkin: Erinnerungen eines Revolutionärs
Erscheinungsort und -jahr: Warschau, 1959
Verlag: Staatliches Verlagsinstitut (PIW)
Einband: Hardcover, Leinen
Format: ca. 15 × 21 cm (ähnlich dem A5-Format)
Seitenzahl: 596
Auflage: 5253 Exemplare
Pjotr Kropotkin (1842–1921) war ein russischer Geograf, Philosoph, Publizist und einer der bedeutendsten Theoretiker des Anarchismus. Er stammte aus einer Fürstenfamilie, gab jedoch seine militärische Laufbahn auf und widmete sich der wissenschaftlichen und revolutionären Tätigkeit. Er war ein Gegner des Zarenreichs und Befürworter einer auf Zusammenarbeit und Freiheit basierenden Gesellschaft. Wegen seiner politischen Aktivitäten wurde er inhaftiert und zur Emigration gezwungen. Er verfasste zahlreiche gesellschaftspolitische Werke, darunter „Gegenseitige Hilfe als Faktor der Entwicklung“.
„Erinnerungen eines Revolutionärs“ ist die Autobiografie von Peter Kropotkin. Der Autor beschreibt seine Kindheit im zaristischen Russland, seinen Militärdienst, seine wissenschaftlichen Reisen sowie seine revolutionäre Tätigkeit. Das Buch schildert zudem das Leben russischer Revolutionäre des 19. Jahrhunderts sowie die Realitäten des Gefängnisalltags und der politischen Emigration. Es ist zugleich eine Aufzeichnung persönlicher Erlebnisse und Reflexionen des Autors über Freiheit, soziale Gerechtigkeit und den Kampf gegen Unterdrückung.



