Zinkdruck (hergestellt in den 1970er Jahren nach einem Original-Linolschnitt), Papier 18 x 24 cm in leichtem Passepartout; Format p.p: 30 x 36 cm
Józef Gielniak studierte von 1945 bis 1946 an der Ècole des Beaux-Arts in Valenciennes. Im Jahr 1950 kam er nach Polen, um sich auf eine Tätigkeit in der Diplomatie vorzubereiten. Ein plötzlicher Tuberkuloseanfall durchkreuzte diese Pläne ebenso wie die Verwirklichung seines nächsten Vorhabens - ein Studium an der Fakultät für Bildende Künste der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń. Gielniak verbrachte fast sein gesamtes kreatives Leben im Tuberkulose-Sanatorium Bukowiec bei Kowary, wo er auch eine Tätigkeit als Archivar aufnahm. Ab 1956 studierte er auf individueller Basis bei dem bekannten Grafiker Professor Stanisław Dawski von der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Wrocław. Er schuf fast ausschließlich Linolschnitte, manchmal, wenn es seine Gesundheit zuließ, auch Schabkunstwerke; er hinterließ nur 68 Werke, darunter 15 Exlibris. Trotz des geringen Umfangs seines Werks gilt er als einer der bedeutendsten zeitgenössischen polnischen Grafiker.
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