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(WRÓBEL Walenty von Poznań), (LEOPOLITA Jan). Opusculum Quadragesimale per Valentinum Posnanianum recollectum, omnibus, & potissimum in Vinea Dn̄i laborantibus, perutile. Jn hoc Opusculo continentur.

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Opusculum Quadragesimale per Valentinum Posnanianum recollectum, omnibus, & potissimum in Vinea Dn̄i laborantibus, perutile. Jn hoc Opusculo continentur.

Tractatulus de Poenitentia & partibus eius. Tractatus de decem Praeceptis Dei, Declaratio Orationis Dominicae. Declaratio Symboli Apostolorum. Benedictus Devs in saecula. [Am Ende:] Ex officina Melchioris Lottheri inconniuentis industrię typographi quam maxima cura ac diligentia prodijt, Anno a redempto genere humano sesquimillesimo et tricesimo septimo Mense vero Februario. (Leipzig 1537). (16,5 x 11 m), k. [6], und k. [255]. (und)

LEOPOLITA Jan - Vivificae Passionis Christi Hystorica explanatio, cum doctissima applicatione ad sacrificium utriusq. testamenti. Per eximiū uirum Joannem Leopoliensem Artium et Theologiae professorem, Canonicum sancti Floriani, Cathedralis Ecclesiae Cracovien. olim ecclesiastē ordinarium congesta et pronunciata. Jam iterum recognita et a mēdis plurimis purgata. Cracouiae Ex Officina Ungleriana Anno Domini M.D.XXXVIII (1538). (16,5 x 11 cm), S. [88], 1 ganzseitiger Holzschnitt, Koopr.-Einband, Leder der Zeit.

1. wrobel: (Estr. T. 33).
Gedruckt in Antiqua, nur Kapiteltitel in Gotisch. Widmung: Principi Johanni ex Ducibus Lithuaniae Dei gr. episcopo Posnaniensi.... Valentinus Posnanianus. - Er begrüßt den hier ankommenden Bischof ex Vylnensis ecclesiae regimine und setzt große Hoffnungen in ihn". In der Vorrede weist der Autor darauf hin, dass alle Staaten sündigen; besonders prangert er die Sünden des Klerus an. Dieses Werk soll helfen, sie zu korrigieren. Datow. ex Posnania 19. Dezember 1536. Das Werk besteht aus drei Abhandlungen, die Ausdruck des Wunsches sind, die Beziehungen in der polnischen Kirche wieder zu beleben. Die erste von ihnen heißt "De poenitentia". Darin wird die Notwendigkeit von Buße und Beichte beschrieben. Die Buße sollte aus Reue und Korrektur bestehen. Sie stützt sich auf die Schriften des Heiligen Augustinus, Basilius, Chrysostomus und anderer. Die zweite Abhandlung ist ein Kommentar zu den Zehn Geboten: Tractatus de praeceptis Dei. Er zeigt ausführlich die Konsequenzen auf, die sich aus jedem der Gebote ergeben. Kennzeichnend für das Werk ist, dass er sich nicht auf moralisierende Argumente beschränkt, sondern oft konkrete Beispiele für Missbräuche und Sünden anführt und sie unter die Verbote der Zehn Gebote stellt. So spricht er vom Kartenspiel, von öffentlichen Schauspieleinlagen, von Wirtshäusern, vom Zehnten und spricht häufig und mutig Sünden an, die dem Leben des Klerus eigen sind. Der dritte Traktat ist ein Kommentar zur Oratio Dominica, und mit ihm verbunden ist das Argument "De symbolo Apostolico". Auch hier ist der Inhalt moralischer Natur. Das Werk schließt mit einem umfangreichen Index, der 8 Seiten einnimmt. Wróbel Walenty, Passer (Passerimus) Valentinus, Walenty von Poznań, geb. ca. 1475, gest. 1537, Bibelforscher, Prediger, asketischer Schriftsteller; Professor an der Akademie von Krakau, dann Prediger in Krakau und Poznań. Spuren von Nicht-Feuchtigkeit, frühe Notizen auf den Vorsätzen und dem Titelblatt, Bereibung der Inschrift und Kreisstempel oben auf dem Titelblatt. Vollständiger Druck.

2. Leopolita: (Estr. T. 21). "Gothic" Druck, Titel und im Text an einigen Stellen antiqua. Zuschreibung an Jan Chojeński, Bischof von Płock. Auf der Rückseite des Titels ein Holzschnitt: Christus am Kreuz und drei Frauen. - Beginnt das Gedicht: Pio sacerdoti. Dedicacya podpisana: Cracoviae 6 Martii 1537" (Estreicher). "Vivificae passionis..." sind Passionspredigten, die am Karfreitag 1531 in der Krakauer Kathedrale gehalten wurden und nach seinem Tod von einer Gruppe von Freunden mit einer Widmung an Bischof J. Chojeński veröffentlicht wurden. Leopolita Jan der Ältere (1482-1535), Professor für Philosophie und Theologie an der Jagiellonen-Universität in Krakau. Er war ein sehr erfolgreicher Prediger, was dazu führte, dass er vom Krakauer Kapitel zum Prediger an der Wawel-Kathedrale ernannt wurde. Zu seinen Schülern gehörte A. Frycz Modzrewski. Er unterhielt enge Beziehungen zum Kreis der Krakauer Erasmusianer, über die er auch mit Erasmus von Rotterdam in Kontakt stand. Florian Ungler (gestorben 1536 in Krakau), einer der wichtigsten Drucker in Krakau. Nach seinem Tod 1536 wurde die Druckerei von seiner Frau Helena übernommen, die die Druckerei bis 1551 leitete. Spuren von Nicht-Feuchtigkeit, frühe Notizen auf der Titelseite und den letzten beiden Seiten. Vollständiger Druck. Zeitgenössischer Einband: Karton, braunes Kalbsleder mit geprägten Ornamenten und Heiligenbildern, Inschrift oben: "Quadragesimale", Metallschließen. Einband mit Abschürfungen und Ablösung des Leders in der oberen Ecke des Rückendeckels und anderen nicht. Schäden.
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Wójtowicz-Antiquariat, Auktion Nr. 61
gavel
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14 Oktober 2023 CEST/Warsaw
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Wójtowicz-Antiquariat, Auktion Nr. 61
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