Acryl, Tinte, Stift, Karton; 70 x 60 cm;
signiert l. d. Stempel: JAN/BER/DYSZ/AK/ und Datum: 1969 (in Bleistift);
rückseitig mit Bleistift beschriftet: Jan / BERDYSZAK / SIGNUM II/ 1969 (mit Bleistift)
"(...) Ich betrachte den Raum als eine der ersten Entitäten, so dass er eine unendliche Anzahl von Erscheinungsformen haben kann. Er kann die erhabenste immaterielle Form annehmen und die Banalität seiner Existenz. Das Sein des Raumes ermöglicht die Existenz der Dinge und enthält sie. Der Raum des Seins kann auch als leere Fläche oder als Abwesenheit wahrgenommen werden. Das Ausschneiden, das Herausschneiden als DING rief ein leeres Feld hervor, das zu einer Art DING wurde. Die daraus resultierende Leere ging vom NICHT-STOP aus. In die durch den Ausschnitt geheimnisvoll gewordene UNMÖGLICHKEIT trat der Raum mit einer Tiefe oder Raumschicht ein, hinter der der (fremde) Beton der Wand erscheint. Die Wand erschien an dem ausgeschnittenen Ort mit unerwarteter, fremder Materie. Es hat eine Selbstverwirklichung stattgefunden (...)".
Lit.: Fragment einer Notiz des Künstlers aus dem Skizzenbuch 116 (1978-1979), nach: E. Kościelak, M. Szafkowska, Jan Berdyszak. Sketches and Drawings, Wrocław 2012, S. 20.
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