SCHLITTEN IM WALD
Öl, Leinwand; 88 x 137 cm
Signiert v.l.n.r.: M. G. Wywiórski
Provenienz: 2003 im Auktionshaus Ostoya erworben.
Dieses Gemälde von Mikhail Gorstkin Wywiórski zeigt eine winterliche Genreszene in einer ländlichen Waldlandschaft. Die Komposition des Gemäldes ist sorgfältig durchdacht und verleiht ihm Tiefe und einen natürlichen Rhythmus. Im Mittelpunkt steht ein helles, cremefarbenes Pferd, das vor einen Schlitten gespannt ist, um den sich die gesamte Szene abspielt. Hinter dem Pferd ist ein zweiter Schlitten mit einer gedeckten Ladung zu sehen, und im Hintergrund stehen zwei warm gekleidete Männer, die in den Schnee eingetaucht sind. Ihre Anwesenheit stellt einen zusätzlichen narrativen Kontext dar, der vermuten lässt, dass es sich bei der Szene um den Transport von Holz oder Waren handeln könnte.
Das Farbschema des Gemäldes basiert auf dem Kontrast zwischen den kühlen Tönen des Schnees, des Himmels und der Luft und den warmen Braun- und Rottönen der Bäume und der Kleidung der Figuren. Der Künstler setzt geschickt Hell-Dunkel-Malerei ein - die Strahlen der Wintersonne durchdringen die Äste der Bäume und werfen subtile Schatten auf den Schnee, was der Szene einen realistischen Charakter verleiht. Die Wirkung der winterlichen Kälte und Feuchtigkeit ist fast greifbar, und Gorstkin Vygotsky gibt sie mit großer Sensibilität für Details wieder.
Die Figuren auf dem Gemälde sind lebendig und dynamisch, obwohl sie scheinbar in Ruhe verharren. Das Pferd steht zwar still, wirkt aber wachsam und bereit, seine Reise fortzusetzen. Der Kutscher, der einen dicken Schafsfellmantel und eine Mütze trägt, scheint den Zustand des Schlittens zu überprüfen oder sich auf die bevorstehende Reise vorzubereiten. Die beiden Männer im Hintergrund, die in dicke Winterkleidung gekleidet sind, stellen ein soziales Element dar - ihre Anwesenheit deutet auf eine gemeinsame Arbeit oder Reise hin.
Das Thema des Gemäldes spielt auf das alltägliche Leben auf dem Lande unter rauen Winterbedingungen an. Der Künstler zeigt sowohl die Härte der Natur als auch den Einfallsreichtum und die Stärke der Menschen, die im Einklang mit der Natur leben. Diese Szene hat etwas Nostalgisches und Friedliches an sich, während gleichzeitig die Härte des Lebens in einer Winterlandschaft spürbar ist. Stil und Technik von Mikhail Gorstkin Wywiórski spiegeln seinen realistischen Zugang zur Natur und zum Landleben wider. Die Liebe zum Detail zeigt sich in der Beschaffenheit des Schnees, der Textur des Pferdehaars und den Stoffbahnen an der Kleidung der Figuren. Die Pinselstriche sind präzise, aber gleichzeitig malerisch und locker, was dem Werk eine gewisse Natürlichkeit verleiht.
Das Gemälde kann als Hommage an die Natur und das Landleben gelesen werden. Gorstkin Wywiórski bringt seine Bewunderung für die Harmonie zwischen Mensch und Natur zum Ausdruck und zeigt gleichzeitig die Härte und Schönheit des täglichen Kampfes mit der Natur. Trotz ihrer Alltäglichkeit hat die Szene eine universelle Dimension und zeigt die Symbiose zwischen Mensch und Natur und die Kraft der menschlichen Beharrlichkeit.
Ausrufpreis 60000
Schätzung 75000 - 80000 Erkundigen Sie sich nach dem Objekt