Maße: 45 x 56 cm
signiert und datiert links unten: „J Malczewski 901“
mit Bleistift auf der Rückseite links unten beschriftet: „7 (unleserlich)“, Stempel mit der Nummer: „180“, auf der Rückseite sowie am Rahmen Auktionsaufkleber
Herkunft
Privatsammlung, Polen (direkt vom Künstler erworben)
Sotheby’s, London, Juni 2007
Privatsammlung, Großbritannien
Privatsammlung, Polen
Biografie
In den Jahren 1872–75 und 1877–79 studierte er an der Krakauer Kunstakademie, unter anderem bei Władysław Łuszczkiewicz und Jan Matejko, sowie in den Jahren 1876–77 bei Henri Ernest Lehman an der École des Beaux-Arts in Paris. Zahlreiche Reisen nach Paris, München, Wien, Italien, Griechenland und in die Türkei prägten die künstlerische Entwicklung des Künstlers. Eine wichtige Inspirationsquelle für Malczewski waren die heimische Folklore, die polnische Literatur und Geschichte sowie biblische und mythologische Traditionen. Er griff immer wieder patriotische und messianische, existenzielle, autobiografische sowie die Dilemmata des künstlerischen Schaffens betreffende Themen auf. Er gilt als der herausragendste Vertreter der polnischen symbolistischen Malerei und erlangte zudem als hervorragender Pädagoge Berühmtheit. Er lehrte Malerei an der Krakauer Akademie der Bildenden Künste (1896–1900 und 1910–1921) und war von 1912 bis 1914 deren Rektor. Im Jahr 1897 wurde er Gründungsmitglied der Gesellschaft polnischer Künstler „Sztuka“. Malczewskis Werk wurde mehrfach im Ausland präsentiert, gewürdigt und ausgezeichnet, unter anderem mit Medaillen auf internationalen Ausstellungen in München (1892), Berlin (1891) und Paris (1900).





