Öl auf Leinwand, signiert unten rechts „Jakubiak“, auf der Rückseite beschriftet und signiert.
Maße im Rahmen: 52 x 63,5 cm (34 x 46,5 cm)
Lech Jakubiak (Krośniewice 1932–2019) – polnischer Maler und Architekt. Im Alter von zwei Jahren zog er mit seinen Eltern nach Warschau. Während des Zweiten Weltkriegs war er Soldat der „Szare Szeregi“ und der Heimatarmee sowie Teilnehmer am Warschauer Aufstand. 1958 schloss er sein Studium an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Danzig ab. Bis 1964 war er als Architekt tätig und erhielt unter anderem den Preis des Bauministeriums für seine Mitwirkung am Projekt der Maisreinigungs- und -kalibrierungsanlage in Kobierzyce. Anschließend widmete er sich der Malerei und schuf vorwiegend Ölgemälde. Er wurde Mitglied des Verbandes Polnischer Bildender Künstler. Seine Werke wurden auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, u. a. in der Londoner Cassel Gallery (1964) sowie beim Internationalen Malerei-Plein-Air in Reichenau (Österreich, 1968). Er gehörte außerdem dem Verein „Szare Szeregi“ an. In den 1960er Jahren lernte er während seiner Tätigkeit in einem Planungsbüro Joanna Chmielewska kennen. Aus dieser Bekanntschaft ging das Vorbild für die Figur des Lesio Kubajka hervor – den Haupthelden des 1973 erschienenen Romans „Lesio“. Lech Jakubiak gab seine Identität als Vorbild für den Helden erst 2002 während einer seiner Ausstellungen bekannt.



